Teilungserklärung, Aufteilungsplan, Abgeschlossenheitsbescheinigung: Was die drei Dokumente regeln, warum Fenster fast immer Gemeinschaftseigentum sind und an welchen sechs Stellen es teuer wird.
Das Hausgeld ist mehr als Nebenkosten: Ein Teil ist auf Mieter umlagefähig, ein Teil nie. Was die Erhaltungsrücklage damit zu tun hat, warum sie die Grunderwerbsteuer nicht mindert und welche vier Unterlagen Sie vor dem Kauf sehen sollten.
Bebauungsplan, unbeplanter Innenbereich, Außenbereich: Das BauGB regelt das Wo, nicht das Wie. Dazu § 246e BauGB, der Bau-Turbo, seit Oktober 2025 in Kraft und bis 2030 befristet.
Seit dem WEMoG genügt für bauliche Veränderungen die einfache Mehrheit, vier Maßnahmen sind einklagbar, und das Quorum in der Versammlung ist weggefallen. Was das für Selbstnutzer bedeutet.
Der Katalog der BetrKV ist abschließend: Was nicht drinsteht, ist nicht umlagefähig. Instandhaltung, Verwaltungskosten und Rücklagen gehören nie dazu — die häufigste Fehlerquelle bei vermieteten Eigentumswohnungen.
Das Mietrecht steht mitten im BGB, nicht in einem eigenen Gesetz. Was die §§ 535 bis 580a regeln, welche Vorschriften zwingend zugunsten des Mieters gelten und was die Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 bedeutet.
Das GEG bündelt seit 2020 EnEV, EnEG und EEWärmeG. 2026 hat das Gebäudemodernisierungsgesetz seinen umstrittensten Teil kassiert. Was regelt es, für wen gilt es, welche Paragrafen zählen — und was sich zuletzt geändert hat.
In vierzig Jahren DDR entstand genau ein reiner Konzertsaal-Neubau: das Leipziger Gewandhaus von 1981. Alles andere waren Mehrzweckhäuser. Was daraus für den heutigen Umgang mit diesen Bauten folgt — am Beispiel des Dresdner Kulturpalasts.
150 Meter eisenschwarzer Klinker, ein gelber Lichthof, ein funktionierender Paternoster: Hans Poelzigs Rundfunkhaus von 1931 ist ein Lehrstück dafür, wie man einen Bau saniert, dessen Konstruktion selbst das Denkmal ist.
Unter der gotischen Hallenkirche liegen mindestens drei Vorgängerbauten. Was die Grabungen und die Bauforschung der Restaurierungskampagne 1987–1992 zutage förderten — und warum dieselbe Methodik heute jeden Eigentümer eines Baudenkmals betrifft.